Fazit

Was mich auf dem Philippinen am meisten beindruckt hat, sind die Menschen. Ich habe noch kein Land auf der Welt gesehen in dem die breite Masse der Menschen derart freundlich ist. Und das auch ohne Verkaufsabsicht ! Weiterhin halte ich die Philippinen für ein sehr sicheres Reiseland. Alles ziemlich unproblematisch. Das ist vielleicht das Herausragenste was ich mitnehme aus dem zweimonatigen Besuch.

Taucherisch sind die Makrospots sicherlich wunderschön. Für Großfisch Liebhaber eher nur begrenzt. Sicherlich kann man in Tubbataha zur rechten Zeit alles sehen, aber das ist halt mit Wetter und Wellen durchaus auch mal ein Glücksspiel.

Zwei negative Dinge möchte ich nicht unerwähnt lassen. Der Sextourismus ist schon grenzwertig. Wenn ich 60jährige mit 17-20 jährigen Mädchen laufen sehe, dann geht mir immer noch das Messer in der Tasche auf. Komischerweise finden das die Filipinos ziemlich normal. Wie sich das aber mit dem ausufernden katholischen Glauben vereinbaren lässt, ist mir ein unlösbares Rätsel geblieben.

Das andere ist die Nicht-Befolgung von Regeln und die dadurch entstehende Umweltzerstörung. Hier wird alles gemacht. Dynamitfischen, Cyanidfischen, fischen mit Bleiche, Hai Finning usw. Man kann sicherlich alles verständlich mit der Armut der Menschen erklären, aber besser wird es deswegen auch nicht. Selbst in sogenannten "Öko Tourismus" Spots wie Donsol sind die Regeln nicht das Papier wert auf sie geschrieben sind.