Neuseeland Tagebuch 1

Tagebuch vom 11.1.2006 bis 15.2.2006


11.1.2006 Sydney - Auckland

Der Tag hat nicht gut angefangen. Heute morgen habe ich meine 2 Tage alte Digi-Kam geschrottet (die alte hatte ich wegen Display Problemen Ronald mitgegeben). Das kann einen schon kurz aufregen. Die "neue" Tasche ist so blöd, dass der Schließknopf auf das Display drückt, wenn man die Tasche in der Hosentasche hat. Das mochte das Display nicht so gerne. Da es aber halt nicht zu ändern ist, muss ich mir halt die Panasonic Niederlassung in Auckland suchen und denen mal den Rauch reinlassen. Dann auf den Flughafen. Auf dem ganzen Flughafen gab es niemanden, der von einem USB-Stick ein Word Dokument mit der Wegbeschreibung zu Elke (meine Cousine) ausdrucken konnte. Dann wurde zum ersten Mal mein "Elektronik-Rucksack " (Kameras, Computer, Festplatte, Laufwerk usw.) nicht als Handgepäck akzeptiert, und ich musste ihn am Gate abgeben. Irgendwie gibt es Tage, an denen es nicht so läuft und man besser im Bett geblieben wäre. Nun ja ich bin auf jeden Fall in Auckland angekommen und der Taxifahrer hat nach etwas Suchen auch das Haus von Elke gefunden und jetzt bin ich froh mal wieder in NZ zu sein. Morgen geht´s nach Christchurch, dann ist die "Flugphase" mal wieder abgeschlossen.


12.1.2006 Auckland Christchurch - Dunedin

Heute Morgen mit Elke und Markus (ein Freund von Elke aus Rottweil) gefrühstückt und dann ein paar Sachen erledigt. (Flug nach Fiji buchen und Handy Karte besorgen) Dann hat mich Elke auf den Flughafen gefahren und es ging nach Christchurch. Nachdem sich das Ganze etwas drängt im Moment, habe ich beschlossen, dann gleich nach Dunedin runterzufahren und dort zwei Nächte zu verbringen. So habe ich halt die ca. 400 km runtergerissen und war so um halb acht hier unten. Da hat´s dann auch gereicht. Ich habe dann noch Wäsche gewaschen und ein paar Sachen erledigt, aber sonst war nichts mehr los.


13.1.2006 Dunedin

Nachdem ich die letzten 3 Tage wenig geschlafen hatte, musste ich heute mal wieder ausschlafen (was bei mir 9 Uhr heißt). Dadurch kam ich so erst gegen 10 Uhr los. Ich bin auf die Otago Halbinsel gefahren und habe mit der Albatross Kolonie angefangen. Auch wenn nicht so viele Vögel da waren, war es trotzdem sehr interessant. Ein Detail hat mich am meisten fasziniert. Die Jungvögel umkreisen, nachdem sie flügge geworden sind, für ca. 4-5 Jahre die Antarktis. Sie schlafen zu der Zeit auf dem Wasser. Danach kehren sie wieder zurück und suchen sich einen Partner und ziehen Junge gross. Das dauert ein Jahr. Danach gehen sie wieder ein bis zwei Jahre im Kreis rum fliegen. Sie brauchen die Polarwinde, da sie ja "Segel-Vögel" sind, das heißt sie haben wenig Möglichkeiten, sich mit ihrem Flügelschlag fortzubewegen. Danach habe ich mir die gelben Pinguine angeschaut, die Zeit war so gegen Mittag war nicht ideal, aber ich habe doch einige Junge und "Teenager" gesehen. Die Eltern sind den ganzen Tag im Wasser, um Nachschub für die Jungen zu holen. Die Wettervorhersage war schlecht für den Abend, daher habe ich mich entschlossen, es tagsüber zu machen. Ich hatte recht. Abends hat es aus Kübeln gegossen, da hätte es auch keinen Spass gemacht. Dunedin ist übrigens der keltische Name für Edinburgh.


14.1.2006 Dunedin - Invercargill

Heute Morgen von den Dunedin weggefahren und den langen Weg über die Catlins nach Invercargill genommen. Da ist es bestimmt sehr schön, nur reicht dazu durchfahren nicht aus. Ich fühle mich auch nie besonders wohl, mein gesamtes Hab und Gut in einem Leihwagen zurückzulassen und dann ein paar Stunden herumzuwandern. Da bin ich wohl zu sehr Lateinamerika geschädigt. Da macht man das nämlich genau einmal und dann hat man nichts mehr. Also hab ich mich auf kleinere Side-Trips beschränkt. Dann heute Abend in Invercargill angekommen. Wer den Film "American Graffiti" gesehen hat, sollte es sich genau so vorstellen. Vielleicht ein klein wenig moderner. Überall stehen aufgemotzte Ford und Holden herum. Ab und zu noch ein getunter Nissan. Morgen ist hier scheinbar eines der größten Rennen in Neuseeland und so haben sich die ganzen Motorsport-Freaks nach ganz unten bewegt. Kein Wunder habe ich fast kein Zimmer bekommen.


15.1.2006 Invercargill - Bluff - Stewart Island

Heute hat das Wetter absolut verrückt gespielt. Regen, dann 10 Minuten später die Sonne usw. Das Ganze ging den ganzen Tag so im Wechsel. Heute Nachmittag, dann Gewitter, die sich in halbem Hagel steigerten. Kurzum einfach ...

Heute Morgen bin ich aufgestanden und dann nach Bluff gefahren, wo die Fähre ablegt. Dort habe ich mich mit Gaby und Rüdiger getroffen, die ich aus einer Tour mit Didi in Afrika kenne. Sie machen eine Tour durch Neuseeland mit Hardy. Es sind noch drei Nordlichter dabei. Maike, Ursula und Frank. Die Überfahrt war hart an der Belastungsgrenze. Eine Frau hat sich in energischer Weise mit den Fischen unterhalten. Bei mir war es auch kurz davor. Ich hatte Schweißausbrüche am ganzen Körper. Du sitzt bei 10-15 Grad einfach da und schwitzt, was das Zeug hält. Irgendwie schon komisch. Aber auf Land ging es mir dann wieder gut. Wir haben heute dann nur noch einen Spaziergang über die Insel gemacht. Mehr war beim dem Wetter einfach nicht drin. Heute Abend hat Hardy gekocht. Da legt er sehr viel Wert drauf und entsprechend gut hat es auch geschmeckt.


16.1.2006 Stewart Island

Nachdem sich heute Morgen das Wetter immer noch nicht wesentlich verbessert hatte, hat Hardy für nachmittags eine Bootstour organisiert. Morgens haben wir einen längeren Spaziergang gemacht, was aber echt schön war. Innerhalb von 10 Minuten hatten wir aber Sonnenschein-Regen-Sonnenschein. Nachmittags dann die Bootstour. Dass Angeln so einfach ist, hätte ich mir nicht vorgestellt. Köder an Haken, ins Wasser, warten bis es ruckelt, zweimal ziehen und dann den Blue Cod (Kabeljau) aus dem Wasser ziehen. Das Ganze ist mir als absoluten Nichtangler viermal gelungen. Da es den anderen aber gleich ging, muss es wohl an den Gewässern hier liegen und nicht unbedingt an meinen magischen Kräften. Trotzdem ist es schon ein Erfolgserlebnis seinen ersten Fisch aus dem Wasser zu ziehen. Begleitet wurden wir die ganze Zeit von Schwärmen von Albatrossen. Das alleine kann einen schon zum Ausflippen bringen. Was ein Hai unter Wasser ist, ist der Albatros für mich in der Luft. Ich habe selten ein Tier gesehen, das mit seinem Element so eins war, wie diese Vögel. Die Fliegen mit einer Leichtigkeit und kaum einer Flügelbewegung, dass man nur noch Staunen kann. Ich habe innerhalb ca. einer Stunde 300 Bilder gemacht. Ich werde so ca. 10 aussuchen und sie reinstellen. Dagegen stellen sich die letzten Tage mal wieder hinten an. Aber da muss halt jeder seine persönlichen Highlights finden. Das Wetter hat auch mitgespielt und wir hatten einen echt schönen Nachmittag. Heute Abend gab es dann den gefangenen Fisch und danach sind wir noch ne Weile ins Pub, bis Mitternacht und meinem unvermeidlichem Geburtstagsständchen. Der Rest folgt morgen.


17.1.2006 Stewart Island

Ab sofort habe ich keinen 3er mehr davor. Eigentlich hätte ich ja heute nacht gescheit werden müssen. Für die Nicht- Schwaben. Gescheit kann ja auch vernünftig bedeuten. Verändert hat sich nichts und ich will ja auch weder vernünftiger noch intelligenter werden. Also ist alles beim Alten geblieben. Meine Mitreisenden haben mich mit Ständchen und Kerzen zum Frühstück empfangen. Danach haben wir eine Wanderung entlang der Küste gemacht. An den Stränden haben wir Muscheln gesucht. Heute Abend hat Hardy ein Menü mit Mousse au Chocolat als Abschluss gemacht. Was er aus einer Campingküche zaubert, da kann man nur "Hut ab" sagen. Nachdem ich meine Emails gecheckt habe, habe ich gesehen, dass viele Einträge ins Gästebuch heute nicht dort angekommen sind. Wahrscheinlich ist der Server in die Knie gegangen. Ich habe aber trotzdem die Email mit euren Einträgen bekommen. Vielen Dank allen Gratulanten. Obwohl ich kaum weiter von zuhause weg sein kann, freut es mich sehr, dass ihr an mich gedacht habt und ich werde mich auch bei euch persönlich bedanken. Die nächste Woche habe ich aber zwei Trecks geplant, sodass das Ganze vielleicht etwas Zeit braucht.


18.1.2006 Stewart Island 15:00

Die anderen waren etwas wandermüde, und so sind Rüdiger und ich alleine losgezogen und haben eine kleine Wanderung zu Ryans Creek gemacht. Stand am Anfang ein Schild mit der Aufschrift "muddy". Es war dann auch ein bisschen schlammig, aber hielt sich in Grenzen. Heute Nachmittag haben wir dann einen gemütlichen Tag mit schreiben und relaxen. Heute Abend geht´s ins Restaurant.


19.1.2006 Stewart Island - Bluff - Te Anau

Gestern abend noch im "besten Haus" von Stewart Island gewesen. Es gibt genau 2 Restaurants und einen Pizzaladen. Dann natürlich, der für mich unvermeidliche Fish n´Chips Schnellimbiss. Heute morgen, dann früh aufgestanden und die Fähre nach Bluff genommen. Diesmal war die See ruhig und dadurch war es auch für mich eher angenehm. Dann war ich noch gemeinsam mit den anderen einkaufen und dann hieß es Abschied nehmen. Ich bin nach Te Anau gefahren und die anderen Richtung Mt. Cook. Heute nachmittag, dann die Registrierung zum Treck gemacht und ein bisschen in Te Anau gewesen. Heute Abend gemütlich gepackt. Morgen geht´s auf den weltbekannten Milford Track.


20.1.2006 Te Anau - Milford Track

Mit strahlendem Sonnenschein nach Te Anau Downs gefahren, dort aufs Boot und dann auf den Milford Track gestartet. Auf dem Boot habe ich mich mit einer Familie aus Sydney angefreundet, die gemeinsam (d.h. Vater, Mutter und die 3 Söhne 17,15 und 11 Jahre alt) den Track laufen. So bin ich mit ihnen zur ersten Hütte (Clinton Hut) gelaufen. Nach einer Stunde waren wir da. Das ist schon blöd, da man den Milford Track ja nur gesamt buchen kann und man muss in der ersten Hütte übernachten. Wir waren dann mittags im ca. 8-10 Grad kalten Fluss baden. Sofern man das so nennen kann, denn außer rein und gleich wieder raus ist eh nichts drin. Wenn man aus dem Wasser kam, ließen einen die Sandflies für ca. 5 Minuten in Ruhe. Dann aber kam sie wieder in Geschwadern angeflogen. Nach dem Baden haben wir dann noch eine kleine Wanderung gemacht. Als wir mal wieder zum Fluss runter sind bin ich dann einen Meter runter aufs Becken gefallen. Hat etwas geschmerzt, aber wie pflegte mein Kollege immer zu sagen. "ein Guter hält es aus und um einen Schlechten ist es nicht schade". Abends gab es dann wieder die obligatorische Wander Pasta. Ich hab mir das angewöhnt, denn das dehydrierte Fertiggemisch schmeckt auch nicht viel besser, kostet aber das dreifache. Die Pasta peppe ich dann mit Knoblauch und Pfeffer auf. Dazu gibt es frischen Parmesan, den ich auch für das Mittagessen (Sandwich) verwende.Seit dem Overland Track habe ich mir aber auch angewöhnt, immer auch noch was Frisches wie eine Gurke oder ein paar Baby Tomaten mitzunehmen. Danach habe ich den Kids und ein paar anderen "Schwimmen" beigebracht und wir haben wieder die Beschäftigung für die nächsten Abende gefunden.


21.1.2006 Milford Track

Das Wetter hat sich etwas verschlechtert aber ist immer noch gut. Heute morgen sind um 8.30 Uhr los, d.h. die 3 Jungs und ich. Es war eine sehr schöne Wanderung entlang des Tals. Die Berge gehen ja hier fast senkrecht nach oben. Die Wanderung war wunderschön, schaut euch bitte die Bilder an.Zwischendrin haben wir Pause gemacht und ein Kea hat uns Gesellschaft geleistet. Er hatte aber nichts anderes im Sinn als und was aus unseren Rucksäcken zu klauen, was wir aber zu vereiteln wussten. Am Schluss hatten wir dann noch einen Anstieg zur Mintaro Hütte. Die ist irgendwie am Gemütlichsten, da alles in einer Hütte ist, d.h. die Schlafsäle und der Aufenthaltsraum und die Küche. In den anderen Hütten ist das abgetrennt. Heute haben wir auch Feuer gemacht, da es gegen Abend auch angefangen hat zu regnen. Bei mir macht das ja eh keinen Unterschied, denn bei mir ist sowieso immer alles nass was ich am Körper trage. Eine Gruppe Koreaner ist auch noch auf dem Track unterwegs. Die haben alles dabei. Vom Dampfkochtopf über Hummer und was weiß ich noch. Einer hat sogar eine Literflasche Johnny Walker Blue Label über den Track getragen. Ab dem zweiten Tag wurde dann der einzige englischsprechende der Gruppe des illegalen Führens verdächtigt. Die Kiwis sind da ziemlich paranoid, weil man die Tour ja auch als "guided walk" buchen kann. Da gibt es dann abends Menü mit Wein und eine warmen Dusche und sonst noch was. Das Ganze kosten dann 2200 Dollar !!! Mich hat das Ganze 130 Dollar gekostet zuzüglich meiner Verpflegung. Das ist dann schon ein kleiner Unterschied.


22.1.2006 Milford Track

DIe Wettervorhersage hat leider gestimmt und es hat geregnet heute. Eigentlich ist der dritte Tag des Tracks der Grund warum man sich das Ganze antut, da die Aussicht vom Mackinnon Pass atemberaubend sein soll. Leider habe ich außer viel weiß nichts gesehen. Wir sind heute morgen 600 Höhenmeter hoch- und dann knapp 1000 Höhenmeter abgestiegen. Der Abstieg alleine hat 2 Stunden gedauert. Als wir unten waren, haben wir den Abstecher zu den Sutherland Falls gemacht. Das sind die höchsten Wasserfälle Neuseelands. Sage und schreibe 580 Meter !!! hoch. Das haut einen um, wenn man das sieht. Auf dem Weg zu den Wasserfällen haben mich die Jungs (David und Garreth) kaputtgelaufen. Es war fast Joggingtempo und es ging natürlich auch noch bergauf, was ich ja nicht unbedingt als meine Paradedisziplin ansehen würde. Wir sind die Runde in einer Stunde gelaufen, die mit 1,5 Stunden angegeben war. Am Schluss hatten wir noch eine Stunde zur Dumpling Hütte gegangen. Es gab nichts mehr an meinem Körper, dass irgendwie trocken war. auch meine Schuhe waren total durchnässt. Ich wusste gleich, dass ich keine Chance hatte, das alles über Nacht trocken zu kriegen. Abends gab's mal wieder die unvermeidliche Fertigpasta.


23.1.2006 Milford Track - Te Anau - Queenstown

Heute morgen nach dem Packen das schöne Gefühl wieder in nasse Klamotten und nassen Schuhe zu steigen. Ein Doppelpaar (ich laufe mit zwei paar) frische Socken hatte ich noch, sodass man es die erste Stunde aushalten konnte. Heute mussten wir etwas Gas geben, da wir die Fähre um zwei schaffen wollten. Das Wetter wurde auch wieder besser und so hatten wir zum Abschluss noch ein paar nette Aussichten, auf Wasserfälle und die Vegetation. Heute hat mir zum erstenmal mein Rücken wieder Probleme gemacht. Vermutlich hat sich bei meinem Sturz halt doch ein bisschen was verschoben, denn mein Rucksack ist auch nicht schwerer als in Tassie. Aber es ging schon einigermaßen. Heute Mittag dann mit dem Boot zum Milford Sound und mit dem Bus nach Te Anau. Dort habe ich mein Auto und Überschussgepäck abgeholt und bin nach Queenstown gefahren. Hier ist absolut geniales Wetter und man einen wunderschönen Ausblick über den See.


24.1.2006 Queenstown

Heute ist ein ruhiger Tag. Ich habe mir den Rücken behandeln lassen und Wäsche gewaschen. Ein bisschen Einkaufen und die Aktivitäten der nächsten Tage planen. Mal wieder was vernünftiges Essen (war beim Thai) und heute Mittag war ich seit langem mal wieder im Kino. Ich habe mir einen Film aus Neuseeland mit Anthony Hopkins in der Hauptrollen angeschaut. Geht um einen schrulligen Alten aus Invercargill, der unbedingt zum Geschwindigkeits-Rennen in die Salzwüste nach Bonneville (USA) will. Absolut empfehlenswert. Es ist immer noch traumhaftes Wetter und so habe ich genossen mal wieder in kurzer Hose und Sandalen durch die Gegend zu laufen.


25.1.2006 Queenstown

Heute morgen habe ich mein Auto abgegeben und noch ein paar Dinge erledigt. Um 12.00 Uhr musste ich dann zu meinem Bungy Sprung einchecken. Den Nevis Highwire habe ich noch nicht gemacht. Man fährt eine dreiviertel Stunde mit dem Bus zu einem ziemlich abgelegenen Gelände. Dort haben sie ein Seil über eine Schlucht gespannt und in der Mitte hängt eine Gondel, aus der man dann 134 Meter in die Tiefe springt. Bisher bin ich ja immer nur von Brücken gesprungen. Zu der Gondel fährt man mit einer Zubringergondel. Da ich der Schwerste war, hatte ich das Vergnügen als erster zu springen. Ist mir sehr recht gewesen, da die Warterei ja auch nicht zum Wohlbefinden beiträgt. Mir hat der Sprung mal wieder echt Spaß gemacht. Frei zu fallen ohne dass was passieren kann, ist immer wieder eine interessante Erfahrung. Heute konnte ich auch zum erstenmal eine Live Verweigerung beobachten. Das Mädel tat mir echt leid. Sie hat es zweimal probiert und dann doch wieder umgedreht. Morgen geht es ja wieder zum Trecken. Den Routeburn mache ich noch, dann ist es auch mal wieder gut.


26.1.2006 Queenstown - Routeburn Track

Heute morgen zeitig ausgecheckt, weil um 8.00 Uhr mein Bus ging. Alle anderen Routeburn Trecker haben sie in den normalen Bus verfrachtet. Der war dann ausgebucht und so durfte ich bis zum Start des Track bei einer "Herr der Ringe" Tour mitfahren. Es ist schon ein deutlicher Teil der Aufnahmen auf der Südinsel gedreht worden. Allerdings sind die Landschaftsaufnahmen zum Teil "nackt" gedreht worden und dann wurde der Rest über Blue Screen oder direkt digital eingefügt. Die wenigsten Dinge wurden tatsächlich in echt aufgebaut. Die Theorie über die Entstehung der Orks, die wir bei unserem Herr der Ringe Marathon hatten, scheinen in Neuseeland gänzlich unbekannt zu sein. (kleiner Insiderwitz) So gegen halb 10 bin ich auf den Track gestartet. Da ich diesmal keine jugendlichen Zugvögel hatte, bin ich sehr gemütlich gestartet. Trotzdem bin ich die Zeitvorgaben wieder zwischen der Hälfte und Zweidrittel der angegebenen Zeit gelaufen. Und so war ich um 13.00 an der Routeburn Falls Hütte. Nachdem ich unten schon ne dreiviertel Stunde Mittag gemacht habe. So bin ich halt an den Wasserfall gelegen und habe gelesen. Es war ja ein wunderschöner Sonnentag. Abends hat dann ein Mädchen ein bisschen Schiss gehabt, dass ihr der nächste Tag zur übernächsten Hütte zu weit wird. Da habe ich das Ticket getauscht, sonst wäre ich wieder mittags in der Hütte gesessen.

 


27.1.2006 Routeburn Track

Heute morgen um kurz nach 8 gestartet und dann rauf auf den Sattel bei 1300 Meter. Traumhaftes Wetter. Oben dann noch den Aufstieg zum Conical Hill gemacht. Da geht's dann noch mal satte 250 Höhenmeter nach oben, aber dafür hat mein einen schönen Ausblick. Dann wandert man auf der Höhe weiter und hat einen wunderschönen Ausblick auf die Hollyford Range. Nach einer gewissen Zeit geht´s dann in den Wald und runter an den Lake McKenzie, wo auch die nächste Hütte ist. 10 vor 1 war ich dort und habe dann erst mal ne Stunde Mittag gemacht. Zum Abschluss dann noch starke zwei Stunden zum Lake Howden gelaufen und dann in die Hütte eingecheckt. Ein Nachteil, wenn man später kommt ist allerdings, dass man sich das Bett nicht aussuchen kann und so musste ich zum erstenmal oben schlafen im Schlafsaal. Wenn es sein muss geht´s auch. Das Ganze war sicherlich nicht super anstrengend heute, aber ich hatte heute schon gemerkt was getan zu haben. Mein Rücken spielt dank Gymnastik auch wieder mit. Ist schon anders ohne Schmerzen zu laufen.


28.1.2006 Routeburn Track - Queenstown

Heute morgen hatte ich ja nur noch ne Stunde zum Rauslaufen. Dann den Bus nach Queenstown genommen. Mein Überschussgepäck geholt und eingecheckt. Dann das übliche Programm. Erst mal ausgiebig duschen, dann Wäsche waschen und so weiter. Abends habe ich mich Julia und Nadine getroffen. Julia ist die Freundin von Moritz, und Moritz ist der Sohn von Ulrike einer guten Freundin von mir. Die beiden haben ein Working Holiday Visum für Neuseeland, das Ihnen erlaubt für ein Jahr in Neuseeland zu bleiben. Über die Hälfte haben sie schon rum, und so sind sie auch schon die vollen Neuseeland Experten. Wir waren dann was essen und im Pub und dann sind wir noch in ein paar Clubs gewesen. War echt nett sich mal wieder eine Nacht um die Ohren zu schlagen.


29.1.2006 Queenstown

Nachdem die Nacht etwas kürzer ausfiel habe ich heute Sparflammenprogramm gemacht. Heute morgen meinen Leihwagen geholt und dann ein bisschen in der Stadt gewesen. Den Nachmittag mit Lesen und Ausruhen verbracht.


30.1.2006 Queenstown - Fox Glacier

Heute morgen in Queenstown gestartet. So zwischen 11 und 12 war ich in Wanaka und habe am See mittag gemacht. Dann über den Haast Pass nach Haast an die Westcoast. Da habe ich mir dann erstmal überlegt wie ich die nächsten Tage gestalten will und gedacht, dass zwei Tage an den Gletschern ganz nett sein könnten. Also auf nach Fox Glacier. Da habe ich mir dann ein Zimmer gesucht und habe mich dann über Toren kundig gemacht und mich für einen "Heli-Hike" entschieden, da man mit dem Hubschrauber einfach weiter in den Gletscher reinkommt, als wenn man von unten losläuft. Abends habe ich dann noch versucht den "View of the Views" zu sehen. Damit bezeichnet die Spiegelung des Mt. Tasman und Mt. Cook im Lake Matheson. Die letzten beiden Male als ich am Fox war, hatte ich nämlich immer schlechtes Wetter. Die Berge waren auch wunderschön zu sehen, aber der See war nicht glatt genug, um die Spiegelung zu sehen. Trotzdem ein wunderschöner Ausblick. Will es morgen früh kurz nach Sonnenaufgang noch mal versuchen.


31.1.2006 Fox Glacier

Um 6.00 Uhr kurz raus geschaut, gesehen dass es bewölkt ist und dann wieder umgedreht. Der "View of the Views" ist mir dieses Mal auch wieder nicht gegönnt. Heute morgen als ich zum Heli-Hike einchecken wollte, sagten sie mir, dass es wegen schlechten Wetters ausfiele. Das Wetter war nicht toll, aber richtig schlecht eigentlich auch nicht. Ich solle mittags um 3 wieder kommen. Ich bin also nach Franz Josef gefahren, um Geld abzuheben, da es in Fox keinen Automaten gibt. Unterwegs habe ich einen jungen Schweizer beim Trampen mitgenommen. Der wollte zum Franz Josef Glacier laufen. Da ich auch nicht viel besseres zu tun hatte, bin ich mitgegangen. So ein Gletscher hat schon immer wieder was. Wenn das Blau so durchschimmert. Das ist schon klasse. Wieder zurück nach Fox und dann runter zum Strand. Ist mir bisher auch nie bewusst gewesen, dass es vom Gletscher nur 20-25 km Luftlinie zum Meer sind. Als ich dann wieder hochkam war das Wetter immer noch nicht besser und so habe ich mich gleich für morgen früh eingeschrieben. Hoffentlich klappt das, ansonsten hatte ich halt Pech, denn morgen will ich weiter nach Punakaiki.


1.2.2006 Fox Glacier - Punakaiki

Als ich um 6.00 Uhr aufwachte, war es noch bewölkt, aber um 8.00 schien die Sonne. So hatten wir Glück und die Helicopter konnten fliegen. Wir sind also rauf auf den Gletscher und es war komischerweise sehr warm. Das tiefe Blau des Eises ist immer wieder absolut beeindruckend. Der Spaziergang auf dem Eis war auch ganz nett. Der Hinflug mit dem Hubschrauber war interessant. Da wird es einem schon teilweise flau im Magen. Zurück hat er dann keine Kapriolen mehr gemacht. Nachmittags bin ich dann nach Punakaiki hoch und habe mir die Pancake Rocks zum erstenmal am Abend angeschaut. Abseits der Touristenströme. War wirklich schön. Ist einer meiner Lieblingsplätze in Neuseeland. Die rauhe Küste zwischen Greymouth und Westport hat schon was. Nur die Sandflies trüben den Eindruck ein bisschen.


2.2.2006 Punakaiki - Nelson

Heute Morgen bin ich die rund 300 km nach Nelson gefahren. Nachdem ich mir dann überlegt habe doch noch nen Tag im Abel Tasman wandern zu gehen, habe ich das Boot gebucht und sonst noch ein paar Kleinigkeiten erledigt. Heute Abend war ich dann im neuen Spielberg. Ich weiß nicht, ob der in Deutschland auch schon läuft. Es geht ja um das Attentat in München und die nachfolgenden Exekutionen der "scheinbaren" Drahtzieher. Auf jeden Fall setzt er sich kritischer, als ich dachte, mit der Sache auseinander.


3.2.2006 Nelson

Heute habe ich nur den schönen Tag in der Stadt genossen und diverse Dinge erledigt. Heute abend war ich zum ersten Mal seit fast zwei Monaten wieder joggen. Durch die Wanderei geht es konditionell eigentlich noch ganz gut. Morgen geht´s mal wieder wandern.


4.2.2006 Nelson

Heute morgen verschlafen. Dadurch bin ich etwas spät weggekommen und musste die Geschwindigkeitsbegrenzung zum Abel Tasman Nationalpark mal wieder etwas grosszügiger auslegen. Es hat dann glücklicherweise gereicht zum rechtzeitigen Einchecken aufs Boot. Dann hochgefahren in die Bark Bay und zurücklaufen nach Marahau. So sehr wie dort ist es mir kaum noch bewusst geworden, dass sich Neuseeland verändert hat. Als ich 1991 zum ersten Mal in Neuseeland war hatten wir ein Wassertaxi und am Ende des Tracks war ein Feldweg wo zweimal täglich ein Bus hinkam. Heute waren es um die 10 Wassertaxis und am Ende des Tracks ist ein kleines Dorf entstanden. Es ist keine Frage, dass die Wanderung und die Ausblicke immer noch wunderschön sind, aber es ist mittlerweile einfach zum Massentourismus mutiert. In der Hochsaison so 300 Wanderer am Tag, bei der die meisten halt den ersten Abschnitt bewandern, ist einfach heftig. So habe ich das Ganze auch eher sportlich gesehen und habe Gas gegeben. Nach rund 5 Stunden Wanderzeit war ich auch da. Bei einer Buchtdurchquerung war ich etwas spät dran, da die Flut schon kam. Bis zur Hüfte war ich im Wasser, aber hab´s dann doch noch durch geschafft. Hatte einfach keine Lust wieder umzudrehen. Abends hat´s mir dann gereicht, bin dann aber noch in die Johnny Cash Biografie "Walk the line" ins Kino. War wirklich gut. Hätte mir allerdings noch mehr über die späteren Jahre gewünscht.


5.2.2006 Nelson - Kaikoura

Heute morgen habe ich endlich mal den Verkauf meines vermeintlichen Lieblingsweinguts in Neuseeland angeschaut und ein/zwei Flaschen gekauft. Wenn man morgens um 10 ein paar Weine probiert, muss man ganz schön aufpassen, dass man danach noch fahrtüchtig ist. Danach bin ich rüber an die Ostküste gefahren nach Kaikoura. Nachmittags habe ich mich dann mit meinem Patenonkel Rudi getroffen. Er besucht ja gerade mit seine Frau und meiner Cousine Rita mit ihrem Lebensgefährten Alex und Louis meine Cosine Elke. So haben wir am anderen Ende der Welt eine "Reiser-Reunion" gefeiert. Hat mich wirklich richtig gefreut, dass es funktioniert hat, dass wir uns hier treffen. Zur Feier des Tages hatten wir den ersten Regen seit 14 Tagen für mich und es wurde richtig kalt. Socken und lange Hosen bin ich eigentlich nicht mehr gewöhnt.


6.2.2006 Kaikoura

Heute morgen hat es angefangen wieder etwas besser zu werden und da hatten wir dann doch wieder Hoffnung unsere geplante Walbeobachtungstour durchführen zu können. Und tatsächlich wurde das Wetter im Laufe des Tages immer besser, sodass wir echt gutes Wetter hatten und auch 4 Pottwale gesehen haben. Ist immer wieder ein Erlebnis ein 20 Meter Ungetüm atmen zu hören und dann wieder Abtauchen zu sehen. Die Tiere können bis zu 1500 Meter( !!!) tief tauchen. Da komme ich mir mit meinen 40 Metern mit Hilfsmitteln so ziemlich lächerlich dagegen vor. Zum Abschluss haben wir noch ein paar Hektor-Delfine gesehen. Nachmittags war ich mit Elke joggen und abends haben wir einen Hummer gegessen. Kaikoura ist bekannt für seinen "Crayfish". Langsam sind meine Tage auf der Südinsel gezählt, morgen geht´s nach Christchurch und am MIttwoch geht der Flieger nach Norden.


7.2.2006 Kaikoura - Christchurch

Heute morgen mit meinen Verwandten gefrühstückt und dann gemütlich nach Christchurch gefahren. Mietwagen abgegeben und dann ne Weile in der Stadt gewesen. In Christchurch hat es mal wieder gewindet ohne Ende. Abends haben wir uns dann wieder getroffen und beim Thai Essen bestellt. Ist mittlerweile einer meiner Lieblingsküchen, wobei ich langsam auch mal wieder ein paar Spätzle vertragen könnte.


8.2.2006 Christchurch - Wellington - Napier - Hastings

Heute morgen nochmals mit den anderen gefrühstückt und dann Richtung Flughafen. Habe beim Packen gepennt und mein Taschenmesser nicht in den Koffer gepackt. Da sagt der an der Security zu mir, dass es kein Problem sei solange die Klinge nicht länger als 6 Zentimeter ist. Ich bin da ja sicherlich nicht böse, denn erwartet hätte ich eher, dass es weg ist. Dann nach Wellington, wo ich kurz was erledigt habe und dann bin ich hochgefahren nach Napier. Zuerst hat es die ganze Zeit geregnet, aber dann als es aufhörte und die Sonne raus kam. Es war das perfekte Licht. Dann die vielen Regenbögen. Seit langem mal wieder einer mit 180 Grad. Man hätte alle 100 Meter anhalten können zum Bilder machen. Als ich dann est um 9 Uhr abends in Napier war, habe ich zum erstenmal absolut kein Zimmer gefunden. Ich hab mich schon auf eine Nacht im Auto eingestellt, aber dann bin ich nach Hastings (20 km daneben) gefahren. Da gab es komischerweise noch jede Menge.


9.2.2006 Napier / Hastings

Heute morgen nach Napier gefahren und die Stadt genossen. Nachdem Napier 1931 bei einem Erdbeben und anschließendem Feuer fast komplett zerstört wurde, hat man die Stadt im Art Deco Stil wieder aufgebaut. So ist es weltweit (fast) einzigartig so viele gut erhaltene Art Deco Häuser in einer Ortschaft zu finden. Den Baustil finde ich sowieso sehr interessant, daher gefällt mir Napier schon immer. Nachmittags bin mit Vince (ein Tourveranstalter) auf eine Tour durch diverse Weingüter gegangen.DIe Hawkes Bay ist das zweitwichtigste Anbaugebiet in Neuseeland nach Marlborough. Dieselbe Tour hatte ich vor sieben Jahren schonmal gemacht, und ist immer noch empfehlenswert. Es ist halt schon anders wenn man nicht selbst Auto fährt. Da kann man doch den einen anderen Schluck mehr probieren.


10.2.2006 Napier / Hastings - Tongariro National Park

Nachdem ich schon seit Tagen im "Trade Me", der neuseeländisches Variante von ebay am Steigern nach Karten für U2 bin, hat es endlich geklappt und seit 10 Uhr bin ich stolzer Besitzer von Tickets. Der Versteigerer war aus Napier und so habe ich ihm außer der Reihe ein Angebot gemacht, und er hat angenommen. Habe sogar wesentlich weniger bezahlt als für meine Tickets, die ich für Zürich ersteigert hatte. Heute Morgen habe ich dann noch ein paar der Art Deco Häuser fotografiert, dass ihr was zu gucken habt. Dann habe ich mich auf den Weg über Taupo nach National Park gemacht. Seit 11.00 Uhr habe ich Dauerregen. Morgen wollte ich eigentlich die Tongariro Crossing machen, aber vermute, dass ich das ziemlich haken kann.


11.2.2006 Tongariro National Park

Obwohl es heute morgen nicht unbedingt gut aussah, haben sie uns versprochen, dass es aufreißen würde. Da kann ich nur meinen Namensvetter Rio zitieren "Alles Lüge". Es hat den ganzen Tag geregnet und richtig aufgerissen hat es, als wir fertig mit der Crossing waren. Teilweise konnte man erahnen, wie schön es gewesen wäre. Allerdings haben die wieder Leute auf den Track gekarrt, dass einem schlecht werden könnte. Die Crossing habe heute bestimmt 300-400 Leute gemacht. Das ist einfach zuviel. Da sollten dringend Reglementierungen stattfinden. Das macht nur noch begrenzt Spaß, wenn man wie die Lemminge da hoch- und wieder runterklettert. Heute abend bin ich dann nach Ohakune gefahren, um mir mal wieder ein Steak zu gönnen. An einem Restaurant war dann Barbecue ausgeschrieben. Das hört sich gut an, dachte ich. Also Steak bestellt. Nach 5 Minuten kamm er, und schmeißt mir in rohes Stück Fleisch hin, mit dem Hinweis, dass das Barbecue draußen steht. So habe ich mir halt mein Steak selbst gemacht. Es war aber auch mal wieder ganz nett. Einer der Leute heute auf dem Track hatte heute einen Rucksack von Alpirsbacher Klosterbräu. Da habe ich ganz schön blöd geguckt. Er sagte, dass er ihn von der Brauerei bekommen hat.


12.2.2006 Tongariro National Park - Waitomo Caves

Heute habe ich nicht viel gemacht. Bin Hochgefahren in Richtung Waitomo und habe unterwegs gestoppt, um Mittag zu essen und Wäsche zu waschen. Im Moment habe ich ein Zimmer auf einer Strauß Farm. Das ist echt interessant. Heute abend waren wir die Vögel füttern. Die sind ganz schön groß die Viecher. In Afrika habe ich sie ja immer nur aus Distanz gesehen.


13.2.2006 Waitomo Caves

Heute bin auf die "Ultimate Lost World - Tour". Dabei seilt man sich 100 Meter in eine Höhle ab und wandert dann 5 Stunden im Höhlensystem herum. Dabei sind ein paar enge Durchquerungen, ein paar Sprünge ins kalte Wasser und diverses anderes dabei. Eine zeitlang sind wir ohne Lampen gelaufen und das einzige Licht waren die Glühwürmchen in der Höhle. Das ist schon etwas komisch. Trotzdem interessant. Am Ende sind wir dann in einer Höhle gewesen, in der einige tausend Glühwürmchen waren. Das ist wirklich absolut beeindruckend. Der ganze Trip war echt super. Es ist eine ganz andere Welt in den Höhlen.


14.2.2006 Waitomo Caves - Auckland

Heute Morgen losgefahren und dann direkt nach Auckland. In der Stadtmitte ein paar Sachen gekauft und mich auf die Suche nach einem Unterwassergehäuse für meine Digi gemacht. Das war etwas schwierig. Habe dann bei einem Dive Shop doch noch eine Lösung gefunden. Abends bin ich dann zu Elke und wir waren mit Markus (s.o.) noch was essen.


15.2.2006 Auckland

Heute morgen habe ich versucht, bei meiner zerstörten Digicam einen Garantieanspruch geltend zu machen. allerdings haben die sich da eher ziemlich dumm angestellt. Daher muss ich das in Deutschland nochmals versuchen.Nachmittags mit Elke, Markus,Mia und Silke (eine Freundin von Elke) mit ihrer Tochter zu einem schönen Strand namens Kari gefahren. Allerdings war es da ziemlich windig und von daher gesehen hat man es nur begrenzt ausgehalten. Morgen geht´s nach Fiji.