Bahamas

Von Baltimore über Newark nach Miami. Dann musste ich nach West Palm Beach. Da ich abends um 19.30 Uhr ankam war das schwierig zu planen. Der Zug ist einfach auch schwierig für mich, da ich so viel Gepäck habe. Also habe ich zum ersten Mal UBER ausprobiert. 74 Dollar für 1,5 Stunden Fahrt im Privatauto ist fast unschlagbar. Mein Fahrer war aus Kuba und so konnte ich mal wieder mein Spanisch praktizieren. Hat echt super geklappt. Das hat sich mittlerweile zu einer echten Alternative entwickelt.

Dann am nächsten Tag aufs Boot. Das war sicherlich das kleinste Tauchschiff auf dem ich je war. Vergesst persönlichen Freiraum und geordneten Stauraum. Das gibt das Boot einfach nicht her. Die Crew war super nett, das Essen war gut und das Tauchen war wirklich klasse. Manchmal muss man Kompromisse machen.

Das Tauchen in den Bahamas hat fast immer Futter im Wasser, um die Haie näher zu bekommen. Da streiten sich nun die Geister. Prinzipiell bin ich dafür, mehr oder weniger alles in Ruhe zu lassen. Allein die Präsenz von uns Tauchern reicht oft m Tiere unter Stress zu setzen. Allerdings hatte ich in 1500 Tauchgängen noch nie einen Tigerhai gesehen. Weil man die höchstwahrscheinlich einfach nie zu Gesicht bekommt. Um das Verhalten zu studieren ist sicherlich eine gewisse Form des Anlockens einfach nötig. Es ist schon ein sehr interessantes Gefühl, derart Nahe an so große Haie zu kommen.

Wir sind zuerst zur Tiger Beach. Nachdem wir am ersten Tag keinen Tigerhai gesehen haben, war ich schon besorgt, dass es mir wieder so wie in Tahiti gehen würde. Der zweite Tag brachte deutliche Entwarnung, da wir teilweise 3-4 Tigerhaie hatten. Die Tigerhaie haben uns dann die ganze Zeit begleitet. Mal mehr, mal weniger, aber wir hatten die ganze Zeit welche unterm Boot.  Zusätzlich zu den Tigerhaien, hatten wir noch Zitronen- und Riff Haie. Die Riff Haie sind im Gegensatz zum Pazifik wesentlich größer. Im Pazifik sind es ja hauptsächlich graue Riff Haie und hier in den Bahamas karibische Riff Haie.

Dann ging‘s weiter nach Bimini. Wir hatten einen Ankerplatz auf Sand. Getaucht sind wir bei 7 Meter. Vom ersten Tag an hatten wir große Hammerhaie. Die Körperform ist einfach außergewöhnlich.  Ein Hammerhai ist ein derart schönes Tier, dass mir eigentlich immer der Atem stockt, wenn er näher kommt. Bevor ich auf den Bahamas war, habe ich ungefähr 50 Tauchgänge unternommen um Hammerhaie zu sehen. Die meisten in ziemlicher Tiefe (35 – 50 Meter). Wenn man dann mal einen sieht, dann sind es im Normalfall sehr kurze Begegnungen.

Hier habe ich nun stundenlang bei 7 Meter mit einem großen Hammerhai tauchen können. Das war unglaublich.

Dann ging es wieder zurück. Die Überfahrten auf den Bahamas sind schon sehr rauh. Da ist man froh, wenn man sich in die Koje legen kann.

From Baltimore through Newark to Miami. Then I was headed to West Palm Beach. Since I was arriving in the evening at 7.30 pm it was difficult to plan. The train is just too complicated for me because I have so much luggage. So I have tried UBER for the first time. $ 74 for a 1.5 hour drive by private car is almost unbeatable. My driver was from Cuba and I could even practice my Spanish again. The whole UBER thing has worked perfectly. This has now become a real alternative.

Then the next day on the boat. That was certainly the smallest dive boat on which I have ever been. Forget personal space and orderly storage. This boat is just too small for that. The crew was super nice, the food was good and the diving was really great. Sometimes you have to make compromises.

Diving in the Bahamas has almost always food in the water to get the sharks closer. About this you can always have two opinions. In principle, I am in favour of leaving stuff alone. The presence of divers is usually enough to put animals under stress. However in almost 1,500 dives I have never seen a tiger shark. Because you most likely never see one. To study the behaviour is certainly necessary to use some form of luring. It's a great feeling to get that close to such large sharks.

We went to Tiger Beach first. Not having seen a tiger shark on the first day, I was worried that it would have the same experience as in Tahiti again. The second day closure, as we had 3-4 tiger sharks almost through the whole day. Sometimes more, sometimes less, but we had them all the time under the boat. In addition to the tiger sharks, we had lemon and reef sharks. The reef sharks are much larger in contrast to the Pacific. In the Pacific, there are mostly grey reef sharks and here there are Caribbean reef sharks.

Then we continued to Bimini. We anchored on sand. We dove at 7 meters. From day one, we had great hammerheads. The body shape is just extraordinary. A hammerhead is such a beautiful animal that I actually always gasp when it comes closer. Before I was in the Bahamas, I have undertaken about 50 dives to see hammerheads. Most in considerable depth (35 - 50 meters). If you really see them, the encounters are usually very short.

Here I have now can dive at 7 meters with a large hammerhead for hours. That was incredible.

After Bimini we went back again. The crossings in the Bahamas are very rough. Most of time you are just happy, if you can lay down in your bunk.