Es ist schwierig was Neues über Palau zu schreiben. Wenn man irgendwo das elfte Mal hinfährt ist das wie nach Hause kommen. Über die Jahre haben sich Freundschaften und Bekanntschaften entwickelt, die es manchmal einfach und manchmal schwerer machen. Einfacher weil man immer jemanden kennt, der jemanden kennt, wenn man was braucht. Schwieriger weil man die Anonymität der Reise verliert und auch dort gewisse „gesellschaftliche“ Verpflichtungen hat. Natürlich hält sich das in Grenzen.

Neu war diesmal, dass die Wassertemperaturen total gesponnen haben. Wir hatten Kaltwasserströme vom Allerfeinsten. Ein paar Mal ging es runter bis auf 21 Grad.

23 Grad bei 30-40 Meter war leider keine Seltenheit. Das ist prinzipiell kein Problem wenn man darauf eingerichtet ist. Aber oben hat es immer noch 28 Grad. Die Sprünge sind schon extrem. Das kalte Wasser brachte viele Nährstoffe. Daher hatten wir schöne Tauchgänge. Allerdings machen die Nährstoffe, das Wasser teilweise sehr trüb. Dadurch war das Fotografieren eher anspruchsvoll.

Auch von den Strömungen war es kaum auszurechnen. 3-4 Strömungswechsel pro Tauchgang und ein paarmal auch recht extreme Abwärtsströmungen machten die Taucherei interessant.

Ich habe diesmal bei meinem Freund Robert gewohnt, der wie immer großartig war. In der letzten Woche kam Jay aus den USA zu Besuch (siehe Indien Tagebuch). Wir haben dann eine Woche gemeinsam getaucht und Zum Abschluss noch meinen 50.sten Geburtstag gefeiert. Ich kann es noch immer nicht wirklich begreifen, dass ich tatsächlich so alt bin. Aber im Prinzip ist es ja nur eine Zahl.

It's hard to write something new about Palau. When you're somewhere for the eleventh time, it has almost become home. Over the years, friends and acquaintances have developed, which sometimes make it easy and sometimes difficult. Easy because you always know someone who knows someone, if you need something. More difficult because you lose the anonymity of the trip. But it has definitely more ups than downs.

What was new this time is that the water temperatures have totally spun. We had cold water flows at its best. A couple of times we went down to 21 degrees Celsius.

23 degrees Celsius at 30-40 meters was unfortunately not uncommon. This is no real problem if you're prepared. But above it still has 28 degrees. The difference is extreme. The cold water brought many nutrients. Therefore, we had beautiful dives. However, making the nutrients, the water sometimes very mirky. This photography was rather demanding.

The currents were very hard to predict. 3-4 changes per dive a couple of times and also quite extreme down currents made the diving interesting.

This time I stayed with my friend Robert, who was great as always. In the last week Jay came from the United States to visit (see India's diary). We dove a week together and then celebrated my 50th birthday. I still cannot really comprehend, that I am actually so old. But basically it's just a number.